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Ausstellung Mannheim-Izieu-Auschwitz

Landgericht Rottweil vom 22.02. - 09.04.2021


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Besucherinnen und Besucher unserer virtuellen Ausstellung,


vor über 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg und die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. Am Donnerstag, 25.02.2021, hat Herr Minister der Justiz und für Europa Wolf die Wanderausstellung „Mannheim-Izieu-Auschwitz“ im Landgerichtsgebäude eröffnet. Sie kann von den Besucherinnen und Besuchern des Landgerichts unter Einhaltung der strengen Hygienevorschriften, die im Gebäude gelten, besichtigt werden.

Die Ausstellung zeichnet das Schicksal von vier jüdischen Jungen aus Mannheim nach, die zunächst nach Frankreich deportiert und schließlich in Auschwitz ermordet wurden. Die Anfang der 2000er-Jahre aus einem Kooperationsprojekt deutscher und französischer Schulen hervorgegangene zweisprachige  Ausstellung hat das Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg im Jahr 2020 neu aufbereiten lassen.

Da eine breite Öffentlichkeit bedingt durch die Pandemie zur Eröffnung nicht eingeladen werden konnte und eine breite Öffentlichkeit aus diesem Grund die Ausstellungsobjekte nicht vor Ort anschauen kann, haben wir uns entschlossen, Ihnen die Ausstellungsobjekte und die zur Eröffnung der Ausstellung gehaltene Ansprache des Ministers der Justiz und für Europa Guido Wolf, MdL sowie einen flyer online über unsere Homepage zur Verfügung zu stellen.

(zu den pdF- und MP4-Dateien)

Die Ausstellung konnte zuvor im Oktober 2020 in den Räumen des Amtsgerichts Esslingen noch öffentlich, ab Mitte November 2020 am Landgericht Heidelberg und im Januar 2021 am Amtsgericht Tettnang aber bereits nur noch virtuell gezeigt werden. Dafür hat Herr Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf, MdL anstelle einer derzeit leider auch in Rottweil nicht möglichen „physischen“ Eröffnungsveranstaltung eine virtuelle Eröffnungsansprache aufgezeichnet, welche auf der  Homepage des Amtsgerichts Tettnang zu finden ist.

Des Weiteren finden Sie nachfolgend eine Rede der renommierten deutsch-französischen Autorin und langjährigen Deutschlandkorrespondentin der Agence France Presse Géraldine Schwarz. Frau Schwarz ist auf ganz besondere Weise mit dem Schicksal der vier Jungen verbunden, wie sie in ihrer Rede und auch in ihrem preisgekrönten Buch „Die Gedächtnislosen“ beschrieben hat.

Ferner dürfen wir Ihnen anbei die vollständige Ausstellung im Dateiformat präsentieren. Es ist leider aktuell nicht damit zu rechnen, dass die coronabedingten Einschränkungen während der geplanten Laufzeit der Ausstellung bis 12.03.2021 (verlängert bis 09.04.2021) einen physischen Besuch der Ausstellung durch eine breite Öffentlichkeit vor Ort zulassen. Sollte dies wider Erwarten doch noch möglich werden, werden wir es zu gegebener Zeit an dieser Stelle und möglichst auch über die Lokalpresse bekannt geben.

Wir wünschen Ihnen einen gewinnbringenden virtuellen Ausstellungsbesuch und bedanken uns herzlich für Ihr Interesse!

Ihr
Dr. Dietmar Foth

Präsident des Landgerichts


Die Ausstellung im Dateiformat

flyer zur Ausstellung                                                                                      

Ansprache H. Minister Wolf

Rede von Frau Géraldine Schwarz



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