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Bitte unbedingt beachten: 

Angesichts der derzeit vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bestehenden Schutzvorkehrungen und der hierdurch bedingten reduzierten Bestuhlung der Sitzungssäle sind sowohl die Plätze für Zuschauer als auch Pressevertreter begrenzt.

Dies kann in öffentlichkeitswirksamen und stark frequentierten Verfahren nach Erschöpfung der vorhandenen Platzkapazitäten dazu führen, dass Pressevertreter abgewiesen werden müssen. Um dem vorzubeugen ist es möglich, sich im Vorfeld als Pressevertreter zu akkreditieren und sich so einen Platz zu reservieren. Innerhalb des Akkreditierungssystems gilt naturgemäß das „Windhundprinzip“, wonach sich die Vergabe der freien Plätze bis zur Kapazitätserschöpfung nach der zeitlichen Reihenfolge der Akkreditierung richtet. Akkreditierungsgesuche sind an den Pressesprecher bzw. dessen Stellvertreter zu richten.


Schwurgerichtskammer/ 1. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)

Am 11. Mai 2021 mit Fortsetzungsterminen am 26. und 27. Mai 2021 - jeweils um 8:30 Uhr - findet vor dem Schwurgericht ein Strafverfahren gegen einen 31-jährigen gambischen Asylbewerber wegen des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung statt. Der Angeklagte soll im November 2020 versucht haben, einen Mitbewohner in einer Asylbewerberunterkunft in Meckenbeuren mit einem Küchenmesser mit 15 cm langer Klinge zu töten, wobei der Mitbewohner durch einen Stich in die Brust lebensgefährlich verletzt worden sein soll. Da der Angriff überraschend erfolgt sein soll, geht die Staatsanwaltschaft von einer heimtückischen Begehungsweise aus.

Am 17. Mai 2021 mit Fortsetzungsterminen am 18. und 21. Mai 2021, 7.,8., 11., 14., 15., 21.,  22. und 25. Juni 2021, 12., 27. Juli 2021, 6. August, 6. und 13. September 2021 - jeweils um 8:30 Uhr - findet ein Strafverfahren gegen einen 74-jährigen deutschen Angeklagten wegen Untreue in einem besonders schweren Fall statt.  Der Angeklagte soll von 1973 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2014 als Beamter der Stadt Weingarten in der Kämmerei beschäftigt gewesen sein; seit 1997 als Fachbediensteter für das Finanzwesen und ab 2010 zusätzlich als Dezernatsleiter, wobei ihm u.a. die Aufsicht über die Stadtkasse und den Zahlungsverkehr der Stadt oblagen. Der Angeklagte soll im Zusammenhang mit dem Betrieb des Städtischen Krankenhauses 14 Nothelfer in Weingarten und einer vor der Privatisierung des Krankenhauses im Jahr 2007 für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs des Krankenhauses eingerichteten Sonderkasse pflichtwidrig gehandelt haben. Unter anderem soll er seinen Hinweis-, Informations- und Überwachungspflichten nicht nachgekommen sein und rechtswidrig die Beibehaltung der Sonderkasse über die Privatisierung des Krankenhauses hinaus vorgeschlagen haben. Hierdurch soll der Stadt Weingarten ein Schaden in Millionenhöhe entstanden sein. 

Hinweis: Die für das Verfahren ursprünglich vorgesehenen Hauptverhandlungstermine im Januar und Februar 2021 konnten coronabedingt nicht stattfinden. 

Am 17. Juni 2021 - um 10:00 Uhr - mit Fortsetzungsterminen am 23., 28. und 29. Juni 2021 - jeweils um 9:00 Uhr - findet vor dem Schwurgericht ein Strafverfahren gegen einen 62-jährigen deutschen Angeklagten mit Migrationshintergrund wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung statt. Der Angeklagte soll am frühen Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages in Laupheim im alkoholisierten Zustand seinem Neffen mit einem Küchenmesser (Klingenlänge 16 cm) in den Oberbauch gestochen und diesen hierdurch lebensgefährlich verletzt haben. 

Am 14. Juli mit Fortsetzungsterminen am 20. und 23. Juli 2021 - jeweils 8:30 Uhr - findet vor dem Schwurgericht ein Strafverfahren gegen einen 40-jährigen somalischen Asylbewerber wegen des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung statt. Der Angeklagte soll in einer Asylbewerberunterkunft in Hoßkirch im Februar 2021 versucht haben, einen Mitbewohner mit einer Metallstange sowie einem Küchenmesser unter Ausnutzung des Überraschungsmoments zu töten. Der Mitbewohner soll durch einen Schlag mit der Metallstange gegen die rechte Kopfseite ein Schädel-Hirn-Trauma mit einer tiefen Kopfplatzwunde sowie eine Brustkorbprellung erlitten haben. Nach der Tat soll der Angeklagte nach Reutlingen geflohen sein, wo er am Folgetag festgenommen werden konnte. 

Am 1. September 2021 mit Fortsetzungsterminen am 2., 3. und 8. September - jeweils um 9:00 Uhr - findet vor dem Schwurgericht ein Strafverfahren gegen einen 39-jährigen deutschen Angeklagten mit Migrationshintergrund wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und mit vorsätzlicher Köperverletzung statt. Der Angeklagte soll an einem Abend im September 2020 in Bad Buchau mit einem Küchenmesser in Tötungsabsicht mehrfach im Kopf-/Halsbereich auf einen Kontrahenten eingestochen und diesem hierbei eine Schnittwunde zugefügt haben. Hintergrund soll eine Auseinandersetzung vom Nachmittag gewesen sei.



2. Große Strafkammer / Jugendkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)

7. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)

Am 9. Juni 2021 - 8:30 Uhr - findet ein Strafverfahren gegen einen 27-jährigen deutschen Angeklagten wegen der gemeinschädlichen Sachbeschädigung statt. Der Angeklagte soll im Juli 2019 in einer Kirche in Bad Schussenried ein am Fuße eines Holzkreuzes liegendes Stofftuch im Rahmen eines psychischen Ausnahmezustandes entzündet und hierdurch u.a. das Holzkreuz beschädigt haben.

Am 14. Juni 2021 mit Fortsetzungsterminen am 16. und 18. Juni 2021, 5., 12., 13., 16., 21., 26. und 30. Juli 2021, 3., 6. und 30. August 2021 - jeweils um 9:00 Uhr - findet vor der 7. Strafkammer ein Strafverfahren gegen drei kosovarische und einen italienischen Angeklagten wegen des Verdachts verschiedener Betäubungsmitteldelikte - unter anderem des bandenmäßigen Handeltreibens und der bandenmäßigen Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge - statt.

Die Angeklagten sollen spätestens Anfang 2020 verabredet haben, künftig wiederholt Kokainbeschaffungsfahrten nach Rotterdam (Niederlande) zu unternehmen und die eingeführten Betäubungsmittel im Bundesgebiet - unter anderem im süddeutschen Raum - gewinnbringend an diverse Abnehmer weiterzuverkaufen, um sich hierdurch eine fortlaufende Einnahmequelle von einiger Dauer und einigem Umfang zu verschaffen. 

Zwischen Juli 2020 und November 2020 soll es zu vier derartigen Beschaffungsfahrten gekommen sein, bei denen jeweils mindestens 800 g Kokaingemisch ins Bundesgebiet eingeführt und teilweise auch abverkauft worden sein sollen. Einer der Angeklagten soll darüber hinaus im Oktober 2020 im Bereich Wangen im Allgäu mindestens 500 g Kokaingemisch aus einer anderen Quelle bezogen und teilweise abverkauft haben.

Insgesamt sollen die Angeklagten durch den Abverkauf Einnahmen in Höhe von über 180.000 EUR erzielt haben.

Berufungskammern:



 


 

 

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